Bryn Mawr Classical Review

Bryn Mawr Classical Review 2012.09.53

Jürgen Franssen, Votiv und Repräsentation: statuarische Weihungen archaischer Zeit aus Samos und Attika. Archäologie und Geschichte, Bd 13.   Heidelberg:  Verlag Archäologie und Geschichte, 2011.  Pp. 440; 19 p. of plates, 1 CD.  ISBN 9783935289368.  € 66.00.  



Reviewed by Veit Vaelske, Humboldt-Universität zu Berlin (vaelskev@cms.hu-berlin.de)

Nach Polycharmos (FGrHist 640F1) soll Herostratos zur 23. Olympiade (688–685 v. Chr.) auf Zypern eine Aphroditefigur, nur eine Spanne hoch und von alter Machart, erworben und, von der Göttin glücklich aus Seenot gerettet, im Aphroditetempel zu Naukratis geweiht haben.1 Die Anekdote liefert einen möglichen Einblick in die Vielfalt von statuarischen Weihungen, ihren Wegen, Formen und Motivationen zur Zeit der griechischen Archaik. Gerade dazu sind in den letzten Jahren erneut viele materialreiche Publikationen erschienen,2 die die Wichtigkeit des Themas nachdrücklich vor Augen führen. Umso willkommener ist vorliegende, sehr umfängliche Monographie, die aus einer Heidelberger Dissertation von 2003 hervorgegangen ist und bisher geäußerte Thesen einer ausführlichen Revision unterzieht; dies allerdings, ohne grundsätzlich neue Fakten, Statuen oder Inschriften, zu präsentieren.

Gegenstand der Publikation sind die von Samos und aus Athen bzw. Attika stammenden Skulpturen, die in das siebente bis frühe fünfte Jahrhundert datiert werden können. Dabei werden die Monumente nicht „als Kunstwerke betrachtet, sondern als historische Zeugnisse“ (p. 27). Das Interesse des Verfassers richtet sich primär auf das Selbstverständnis und den gesellschaftlichen Anspruch bzw. die soziale und ideologische Motivation der jeweiligen Stifter. Die Konditionen der Herangehensweise sind etwas unbestimmt: a) Zum einen konzentriert sich der Verfasser mit Samos und Attika auf zwei kleine, wenngleich bedeutende Teile der griechischen Welt. Die geographische Auswahl ist aber nicht repräsentativ, da archaische Votivskulpturen durchaus auch andernorts entdeckt wurden,3 sondern ist für den Verfasser allein in der, seiner Fragestellung günstigen, Publikationslage begründet (p. 27). – b) Zum andern umfaßt die avisierte Materialgruppe zwar die größeren rundansichtigen Statuen (menschen- und tiergestaltig) aus Marmor und erscheint insofern homogen, als darin die bekannten statuarischen Typen der Kouroi und Korai enthalten sind. Nicht in gleicher Weise berücksichtigt wird das übrige Votivspektrum, wodurch die Arbeit aber auch übermäßig ausgedehnt worden wäre. – Hinsichtlich beider Prämissen fragt es sich, ob gesamthistorische Prozesse in dem gewählten Ausschnitt objektiv erfaßbar sind.

Zur Verfolgung seiner Fragestellung hat der Verfasser die Arbeit in drei große Teile geschieden, deren erster Samos (Kap. A, Kat. A1–A62), deren zweiter, deutlich umfangreicher, der athenischen Akropolis (Kap. B, Kat. B1–214) und deren dritter dem übrigen Athen und Attika (Kap. C, Kat. C1–C34) gewidmet ist. In diesen Teilen wird als jeweils erster Schritt das Statuenmaterial in thematischer und chronologischer Gliederung vorgestellt; für die Datierung orientiert sich der Verfasser an der Literatur. Es folgen Erörterungen der vermutlichen Aufstellungs- und Fundorte der Statuen, die – nach einer kurzen Bestimmung der Stifter – in Relation zur allgemeinen Entwicklungs- und Baugeschichte der Heiligtümer gesetzt werden. In jedem Teil der Arbeit schließen sich raumgreifende und für die historische Auswertung der Funde (s. unten) wichtige Erklärungen zum Sinngehalt und zu der zeitgenössischen archaischen Bewertung der Bildthemen an, allen vorweg der von Kouros und Kore. Dieses übersichtliche Vorgehen verfolgt also den verdienstlichen Ansatz, Antworten auf die Fragen zu finden, welche statuarische Themen wann, wo, von wem, in welchem Zusammenhang und aus welchem Grunde präferiert wurden.

Der Arbeit wichtigste These, die in den letzten Unterkapiteln besagter drei Teile wie in einer auswertenden Zusammenfassung (p. 395ff.) ausführlich dargelegt wird, ist die Feststellung des Verfassers, daß die untersuchten Statuen vor allem als Ausdruck des Repräsentationsbedürfnisses sowie des religiösen und sozialen Selbstverständnisses der lokalen Aristokratie zu verstehen seien. Danach wollten sich deren Mitglieder einerseits angesichts der krisenhaften, sich zunehmend konstituierenden bürgerlichen Gesellschaft als Elite profilieren, andererseits aber, neben ihrer beanspruchten Exklusivität, die Zugehörigkeit zum Gemeinwesen herausstellen. In Übereinstimmung mit der bisherigen Forschung4 erscheint es im ganzen auch wirklich plausibel, die Urheber der Statuen in Kreisen einer wohlhabenden Haute-Volée zu vermuten; allerdings läßt sich das im Einzelfall kaum beweisen5 und auch nicht generaliter voraussetzen. Selbst die epigraphischen Informationen erlauben es nur selten, den sozialen Status der Stifter genauer zu fassen. Sogar auf der an Objekten und Inschriften vergleichsweise reichen Akropolis ergibt eine Suche nach Skulpturen, die aristrokatische Etikette und Handlungsweise bildthematisch vor Augen führen, nur wenig eindeutiges: Unter 417 vollständigen oder fragmentierten Skulpturen (davon 214 mit bestimmbarem Thema) sind etwa dreizehn Reiter- und Pferdeanatheme und ca. vier entsprechende Basen auszumachen (p. 211f.; s. unten). Dagegen lassen sich Handwerker als Urheber von Weihungen – auch unter Erwägung der berechtigten Distanz des Verfassers zu den Zuweisungen Raubitscheks – in immerhin zehn Fällen inschriftlich sicher fassen (p. 220f., p. 224ff.).6 Darunter sind so gering geschätzte Berufe wie Gerber oder Walker. Allerdings sind offenbar nur zwei Statuenstiftungen nachweisbar (DAA 178; 196). Die Basis des Nearchos (DAA 197), die mit der sogenannten Antenor-Kore (Kat. B20) zu ergänzen ist, wird dagegen als Handwerkerstiftung abgelehnt (p. 226f.).

Ein weiteres Problem für die Aristokraten-These ist die verwendete Begrifflichkeit,7 da etwa – wie der Verfasser selber herausstellt – die (attische) Bürgerschaft „nicht als Ständegesellschaft in rechtlich und sozial abgeschlossenen Schichten organisiert“ war (p. 208) und „es für die modernen Gruppenbezeichnungen Aristokratie, Adel, Elite oder Oberschicht kein sprachliches Äquivalent aus archaischer und klassischer Zeit gibt“ (p. 209). Auch insofern ist die Zuweisung der meisten anonymen oder nur die Namen der Weihenden offenbarenden Stiftungen zu einer Aristokratie hypothetisch. Der häufig vorgebrachte Hinweis (aufschlußreich p. 267f.), die materielle Kostbarkeit der Statuen würde in diese Richtung weisen, kann nur unvollkommen greifen, zumal die Aussage kaum konkretisiert wird (vgl. p. 256 und Fn. 981) und die Argumentation dadurch zirkuläre Formen annimmt: Viele Skulpturen werden aufgrund ihres Werts oder aufgrund der Kostbarkeit der dargestellten Kleidung einer wohlhabenden, deswegen angeblich „aristokratischen“ Stiftergruppe zugewiesen, deren Befindlichkeiten andersherum zitiert werden, um sich der Motivation der Aufstellung besagter Skulpturen zu nähern.

Der ebenfalls verwendete Begriff „Oberschicht“ scheint sinnvoller, um die nach Herkommen und Profession möglicherweise durchaus inkohärente Gruppe der Stifter zu umschreiben. Allerdings differenziert der Verfasser erneut: Die Aristokraten könnten sich der Statuenstiftungen gerade dazu bedient haben, ihren Lebensstil und ihre Ideale gegenüber unliebsamen sozialen Aufsteigern zu behaupten (p. 129ff., vgl. p. 209f., p. 376). An anderer Stelle (p. 268, p. 280) wird eingeräumt, daß solche Parvenüs sich in der Auswahl von Themen und Formen ihrer Stiftungen sehr wohl an den aristokratischen Weihungen orientiert haben könnten,8 was aber deren grundsätzlichen Charakter nicht in Frage stellen, sondern eher bestätigen würde. Die Folgerung hieraus schien dem Verfasser nicht zwingend, daß demnach zahlreiche Statuen ihrem formalen Anspruch nach zwar „aristokratisch“ und einer sozialen Vorbildhaftigkeit verpflichtet gewesen sein mögen, dies aber nicht auf ihren konkreten Hintergrund zugetroffen haben muß.9

Entsprechend sind die Angaben zur „inhaltlichen Bewertung“ der figürlichen Typen einzuschätzen, vor allem der Koren und Kouroi. Selbige – an erster Stelle Geschenke an die Götter – werden dabei nicht als Darstellungen von Gottheiten oder bestimmten Personen verstanden, nicht als Abbilder von Individuen, sondern von bestimmten sozialen Rollen, die Ausdruck des Selbstverständnisses der lokalen Aristokratie seien. Solche Gepflogenheiten sieht der Verfasser von konkreten politischen Ereignissen der historischen Überlieferung höchstens indirekt beeinflußt. So sei die Stiftertätigkeit auf Samos während der Tyrannis nicht beschränkt worden (p. 133f.), wie das Weiterlaufen der Weihungen in den 530er und 520er Jahren bestätigt (p.135). Ähnliches gilt auch für die Zeit der Peisistratiden in Athen (p. 148f.).10 Die solonischen Reformen hätten hier die Aristokratie zwar nicht direkt und umfassend beeinträchtigt, aber durch die zunehmende Konsolidierung der Bürgerschaft und die zentrale Bedeutung der Polis- Hauptgöttin, die mit vermehrter Bauaktivität und Festen geehrt wurde, entstand für die Oberschicht eine Notwendigkeit, sich zur selben Zeit durch Statuenweihungen zu präsentieren (p. 369ff.). Schließlich hätten ab dem Ende des 5. Jh. v. Chr. weitere Reformen und Verteidigungsdruck das Gemeinschaftsbewußtsein soweit gefestigt, daß sich politische Verfahren weitgehend auf demokratische Strukturen und Gremien verlagerten und letztlich „die traditionellen aristokratischen Bildtypen, insbesondere jene des Kouros und der Kore, für die repräsentative Selbstdarstellung im öffentlich-sakralen Bereich nicht mehr zweckdienlich“ gewesen seien (p. 391).

Die Identifikation der Koren aus dem samischen Heraion mit der dortigen Hauptgöttin wird abgelehnt (p. 94f.), ähnlich verhält es sich mit der Deutung als Athena (p. 259f).11 Ebenfalls abgewiesen wird die von Vinzenz Brinkmann vorgeschlagene Lesart der sogenannten Peplos-Kore als Göttin (Kat. B15, p. 262f.).12 Weiter sieht der Verfasser in den Koren zuallererst Sinnbilder weiblicher „Schönheit, Anmut und Jugendlichkeit“ (p. 95). Im Zusammenhang mit einer Charakterisierbarkeit der jeweiligen Hauptgöttin der Polis im Heraion bzw. auf der Akropolis als Schützerin von Braut, Hochzeit und Ehe (p. 97f., p.272f.) werden die Koren „als Darstellungen junger, unverheirateter Frauen in ihrer sozial hochbewerteten Rolle als Braut bzw. Parthenos“ begriffen (p. 98). Dieser in der Literatur bereits früher gezogene Schluß wird vom Verfasser durch den Verweis auf die Gepflogenheiten adliger Heiratspolitik ergänzt (p. 268ff.): „Vor diesem Hintergrund werden die Koren auf der Akropolis als bildliche Verkörperungen der aristokratischen Braut verständlich [...] Durch die Weihung einer Kore an Athena übergibt der Stifter, wahrscheinlich der Vater bzw. der jeweilige Vormund des Mädchens, diese und das mit ihr verbundene Potential symbolisch in den Besitz der Polisgottheit.“ (p. 273). Mit der solcherart vorgeschlagenen Integration von sozialen und religiösen Deutungsmustern erweitert der Verfasser bisherige Positionen.13

Auch im Falle der Kouroi wird die Identifikation als Gottheit (vor allem als Apollon) abgelehnt (p. 101). Die idealische Nacktheit der Statuen stehe „in konkretem Bezug zur aristokratischen Lebenswelt“; mit der Wertung athletischer Physis seien „zugleich ethische Maßstäbe verbunden, die mit dem genuin aristokratischen Konzept der Aρετή korrespondieren“ (p. 104). Derselbe „exklusive, kompetitive Aspekt“ (p. 280) erklärt für den Verfasser die geringe Zahl der Kouroi auf der Athener Akropolis, die in der innerstädtischen, politisch fundamentalen Situation des Athena- Heiligtums begründet sei, das deswegen – im Vergleich zum extra-muralen Heraion von Samos – eine „freizügige 'aristokratische' [sic!] Votivpraxis“, gekennzeichnet durch „individualistische, auf Konkurrenz ausgerichtete Wertvorstellungen“, nicht gefördert habe. „Eine aristokratisch-selbstbezogene Repräsentation durch die Errichtung kolossaler Kouroi“ (die Zitate von p. 281) habe in Attika nur außerhalb der Stadt stattgefunden; besonders zu erkennen in den kolossalen Kouroi von Sounion (p. 359f.). Da aber ebenso die Reiter- und Pferdeanatheme auf der Akropolis (p. 292–304; s. oben) als aristokratisch wahrgenommen werden und in ihnen „die statuskonstituierende Bedeutung, welche das Pferd und die Pferdehaltung für die soziale Gruppe der vermögenden Aristokraten besaß“, festgestellt wird, sollen diese Weihungen den wirtschaftlichen Rang der Stifter „innerhalb der Gemeinschaft“ versinnbildlichen (p. 303). Bezüglich der zahlreichen Funde außerhalb Attikas wird erneut ein Zusammenhang zwischen Statuenweihungen und internen Krisen bzw. aristokratischen Rivalitäten impliziert (p. 410), eine breit angelegte Konfrontation der Arbeitsthesen mit dem gesamtgriechischen Befund unterbleibt jedoch. Der Mangel an Koren und Kouroi in überregionalen Festorten wird nur marginal angesprochen (p. 406, p. 412), müßte aber gerade hinsichtlich der nicht nur auf Polis-, sondern auch auf überregionaler Ebene operierenden Adelsgeschlechter besonders rätselhaft sein.14

Das Buch wird durch einen wissenschaftlichen Apparat beschlossen (p. 415ff.), bestehend aus thematisch und topographisch gegliederten Datierungstabellen, Registern der Sachen und Namen, der Aufbewahrungsorte und Inschriften sowie einem knappen Abbildungsteil. Angesichts der häufig zitierten und für Deutungsfragen ausgesprochen wichtigen Passagen in der antiken Literatur, hätte man sich ein Verzeichnis der verwendeten Stellen gewünscht. Auf einer CD-ROM ist der Katalog der behandelten Statuen und Fragmente beigegeben; Objekte ohne klaren Kontext bzw. solche aus sepulkralem Zusammenhang werden in zwei Appendices aufgelistet. Die Arbeit zeichnet sich durch Umfang und redaktionelle Sorgfalt, besonders jedoch durch die Ausführlichkeit zahlreicher Einzelerörterungen aus, deren Ergebnisse in konzentrierter Weise dem Oberthema untergeordnet sind, hier ihrer Weitläufigkeit wegen aber gar nicht ausreichend gewürdigt werden können. Einschlägige Literaturtitel und Informationen wurden offenbar bis kurz vor der Drucklegung nachgetragen, so der Neufund von zwei Kouroi bei Korinth (p. 412, Fn. 31). Fraglos wird das Buch wegen der darin so beeindruckend versammelten wie gewissenhaft erörterten Objekte und Thesen für ähnliche Publikationen als nutzbringendes Kompendium verwendet werden.


Notes:


1.   Vgl. F. Leclère, Les villes de Basse Égypte au Ier millénaire av. J.-C. Analyse archéologique et historique de la topographie urbaine. Bibliothèque d’Étude 144, Bd. 1 (2008) 122f.
2.   Hier seien nur einige genannt: Peter C. Bol (Hrsg.), Die Geschichte der antiken Bildhauerkunst, Bd. 1. Frühgriechische Plastik (2002); Catherine M. Keesling, The Votive Statues of the Athenian Acropolis (2003); Marion Meyer – Nora Brüggemann, Kore und Kouros. Weihegaben für die Götter. Wiener Forschungen zur Archäologie Bd. 10 (2007).
3.   Vgl. die geographisch deutlich breiter angelegten Sammlungen in: Meyer – Brüggemann (2007).
4.   S. etwa: Helmut Kyrieleis, Der grosse Kuros von Samos, Samos Bd. 10 (1996) 99; Wolf-Dietrich Niemeier, Der Kouros vom Heiligen Tor (2002) 53; Nora Brüggemann, „Kontexte und Funktionen von Kouroi im archaischen Griechenland,“ in: Meyer – Brüggemann (2007) 97, 110f, 123.
5.   Keesling (2003) 68f.
6.   Antony E. Raubitschek, Dedications from the Athenian Akropolis [= DAA]. A Catalogue of the Inscriptions of the Sixth and Fifth Centuries B.C. (1949); vgl. Keesling (2003) 69f.
7.   Inwieweit sich die p. 118 als „Landadlige“ bezeichneten samischen Geomoroi von anderen grundbesitzenden Aristokraten unterscheiden könnten, bleibt offen. Innerhalb der Weihungen lassen sie sich nicht explizit nachweisen. Detlev Kreikenbom, „Reifarchaische Plastik,“ in: Bol (2002) 166 formuliert vorsichtiger, daß „in einigen Gebieten Adelsherrschaft und Kourosschema parallelisiert werden“ können.
8.   Vgl. etwa die bei Aristoteles (Ath. Polit. 7, 4) überlieferte Weihung des Anthemion, die vom Verfasser p. 211f. auch thematisiert wird.
9.   Marion Meyer, „Athena und die Mädchen. Zu den Koren auf der Athener Akropolis,“ in: Meyer – Brüggemann (2007) 28: „Die Werte, die im Bild einer Kore visuellen Ausdruck fanden, entsprachen dem Denken der Aristokratie, aber sie waren dieser nicht vorbehalten.“
10.   Vgl. Brüggemann (2007) 111.
11.   Im Widerspruch zu Keesling (2003) 97–161.
12.   Zuletzt: Vinzenz Brinkmann, „Mädchen oder Göttin? - Das Rätsel der Peploskore von der Athener Akropolis,“ in: Bunte Götter. Die Farbigkeit antiker Skulptur. Ausstellungskatalog Berlin, hrsgg. v. Vinzenz Brinkmann und Andreas Scholl (2010) 84–93.
13.   Vgl. dazu Meyer (2007) 32: „Wenn es sich bei den archaischen Weihungen auf der Akropolis gewissermaßen um Pflichtabgaben an Athena handelt und dafür [...] fast ausschließlich weibliche Figuren verwendet wurden, wird die Wahl einer Kore als Weihgeschenk nicht durch den Bezug zum Stifter, sondern durch den Bezug zur Gottheit zu erklären sein.“
14.   Vgl. Brüggemann (2007) 103 u. Fn. 460.

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